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Vortrag

Präparationstechniken und deren Anwendung bei der materialographischen Probenpräparation zur Darstellung des wahren Gefüges

Donnerstag (19.09.2019)
14:50 - 15:10 Uhr Hamburg 1

Bei vielen materialographischen Probenpräparationen tritt die Frage auf, wie die Probe bzw. Werkstoff so präpariert werden soll, dass der Anwender bei der materialographischen Untersuchung das wahre Gefüge problemlos beschreiben kann.

Viele neuentwickelte Werkstoffe oder Werkstoffverbunde verlangen eine artefaktfreie materialographische Probenpräparation und stellen den Anwender am Anfang der materialographischen Präparation vor Fragen, wie z.B.:

Muss die Probe mit einem Einbettmittel fixiert werden? Soll ein Warmeinbett- oder Kalteinbettverfahren gewählt werden?

Wie soll die Probe getrennt werden?

Welches Verfahren wähle ich zum Schleifen und Polieren der Probe?

Was muss bei der Wahl eines verlässlichen Verfahrens beachten werden, damit es bei eventuellen weiteren Präparationen angewandt werden kann?

In diesem Vortrag werden einige materialographische Präparationstechniken aus der Praxis gezeigt mit entsprechenden Tipps und Tricks.

Der Vortrag enthält unter anderem:

1.) Präparation von verschiedenen Pulvern zur Partikeluntersuchung

2.) Wie trennt man eine Kugel in der Mitte durch oder eine Polkappe ab?

3.) Vermeidung von Mikrokratzern bei einer Aluminiumlegierung

4.) Hilfestellung bei der Vermeidung von Spaltbildungen beim Einbetten

5.) Einfaches Sichtbarmachen der Gefügestruktur ohne Einsatz von Flusssäure bei bestimmten Werkstoffen

6.) uvm.

 

Sprecher/Referent:
Heinz-Hubert Cloeren
Cloeren Technology GmbH